Ausbildung in Gestalttherapie

Als freies und unabhängiges Ausbildungsinstitut sind wir in der glücklichen Lage, über die Bedingungen, Formen und Inhalte unserer Arbeit frei entscheiden zu können. So können wir unsere Ausbildung nach unseren ganz eigenen Vorstellungen gestalten und sie ohne die Hemmnisse externer Vorgaben und bürokratischer Hürden unmittelbar und kontinuierlich weiterentwickeln.

Unsere Ausbildung ist teilnehmerzentriert. Wir orientieren uns nicht an formalen Richtlinien oder Vorgaben von Berufsverbänden, sondern an den individuellen Lern- und Entwicklungsbedürfnissen unserer Teilnehmer, die wir in den Mittelpunkt stellen und unterstützen.

Unsere kleinen Ausbildungsgruppen (6-12 Teilnehmer) ermöglichen eine persönliche Lernatmosphäre. Das Fehlen starrer institutioneller Strukturen erlaubt uns, gezielt und flexibel auf den Lern- und Entwicklungsprozess von Einzelnen wie auch der Gruppe als Ganzes einzugehen und diesen maximal zu fördern.

Die Überschaubarkeit unseres Instituts, speziell die Tatsache, dass wir nur so viele Personen gleichzeitig ausbilden, wie wir selbst persönlich betreuen können, macht ein solches, an den Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmer orientiertes Vorgehen möglich.

Unsere Ausbildung ist getragen von einer konsequenten dialogischen Grundhaltung. Ihre Basis ist eine persönliche (Ich-Du-) Beziehung zwischen Lernenden und Lehrenden auf Augenhöhe, in der Bewertungen und Beurteilungen keinen Platz haben. „Ich-Du-Beziehungen sind horizontal angelegt … und durch den Dialog und das Arbeiten als ebenbürtige Partner gekennzeichnet.“ (Gary Yontef).

Und persönlicher Kontakt ist nur da möglich, wo Menschen sich für einander erreichbar machen und wo die Formalisierung der Bedingungen, unter denen sie sich begegnen, minimal ist. Für einen erfolgreichen Lern- und Lehrprozess halten wir diese spezielle Art der Beziehung, wie sie von Martin Buber als dialogische oder Ich-Du-Beziehung beschrieben wird, für unabdingbar. In diesem Sinne betonte Laura Perls schon 1987: „Wir haben … immer darauf bestanden, eine gewisse Bürokratisierung zu vermeiden. Durch diese Entwicklung wird die Gestalttherapie weniger gestaltmäßig und mehr an den üblichen institutionellen Betrieb angeglichen … Manche Gestaltinstitute haben fast Collegebetrieb … Eine Organisation ist eine fixierte Gestalt. Bei so viel Betrieb ist der Dialog nicht mehr im Vordergrund.“

Beginn: 14.11.– 16.11.2026

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und kostet 3650 € pro Ausbildungsjahr (Lediglich für die auswärtigen Intensivseminare fallen Zusatzkosten für Ü/VP an, ansonsten ist alles abgedeckt). Eine verbindliche Anmeldung erfolgt immer für jeweils ein Ausbildungsjahr.

Zulassungsvoraussetzung zur Ausbildung ist die Teilnahme am Einführungsseminar (16.-18.10.2026).

Ausführliche Informationen unter https://www.fortbildung1.de/kursprogramm/therapie-und-beratung/gestalttherapie/ausbildung-in-gestalttherapie und https://gestaltzentrum-tue.de/ausbildung_in_gestalttherapie.php.

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