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Nancy Amendt-Lyon (Hg.): Zeitlose Erfahrung - Laura Perls’ unveröffentlichte Notizbücher und literarische Texte 1946-1985

Das vorliegende Buch präsentiert bisher unveröffentlichte Texte der Mitbegründerin der Gestalttherapie Laura Perls. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Laura Perls wesentlich zu den Publikationen ihres Mannes Fritz Perls beigetragen hat. Unter eigenem Namen hat sie jedoch nur wenig veröffentlicht. Nun werden Notizbücher, Briefe, Gedichte, Übersetzungen, Kurzgeschichten und Entwürfe für Vorträge und Publikationen in ausführlich kommentierter Form der deutschsprachigen Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die einen sehr persönlichen Blick auf die Mitbegründerin der Gestalttherapie ermöglichen.
 
Ergänzt werden die Texte durch das auf Englisch abgedruckte ausführliche Interview, das Daniel Rosenblatt 1972 mit Laura Perls geführt hat. In der gründlich recherchierten Einleitung der Herausgeberin Nancy Amendt-Lyon erhalten Leserinnen und Leser wichtige Hintergrundinformationen über das Leben von Laura Perls und über die Entstehung der Gestalttherapie.
 
Zum Preis von 39,90 Euro kann das Buch hier ab sofort im Psychosozial-Verlag bestellt werden.

Handbuch „Gestalttherapie in der klinischen Praxis – von der Psychopathologie zur Ästhetik des Kontakts“

Das neue Handbuch „Gestalttherapie in der klinischen Praxis – von der Psychopathologie zur Ästhetik des Kontakts“, herausgegeben von Gianni Francesetti (bis 2016 Präsident der EAGT), Michela Gecele und Jan Roubal, erschien auf Englisch bereits 2010 im italienischen Verlag FrancoAngeli. Nun liegt dieses in vielerlei Hinsicht unbedingt lesenswerte Buch endlich auch in deutscher Sprache vor.  

Die HerausgeberInnen und AutorInnen haben die Rechte für die deutsche Ausgabe unkompliziert zur Verfügung gestellt, die DVG und die österreichischen Verbände ÖVG und ÖAGG haben Geld für Übersetzung und Lektorat zur Verfügung gestellt. Dadurch ist es möglich, dieses umfangreiche Handbuch zum günstigen Preis von 49,99 € anzubieten.

Es ist im EHP Verlag erschienen und kann unkompliziert dort bestellt werden:

http://ehp-koeln.com/buecher/buchdetail.php?itemID=203.

Nähere Informationen zum Inhalt finden Sie hier.

DVG-Tagung "Spaltung ist auch keine Lösung! Wie kann die Gestalttherapie auf die gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren?" vom 11. - 13. Mai 2018 in Schwerin

Tagungsort: IHK Schwerin

Das Programm finden Sie hier.

Ehrenamtliche Gestalttherapie und Gestaltberatung für Menschen mit Fluchterfahrung

Am 13.7.2017 hat sich auf Initiative von Cordula Zimmermann und Katharina Stahlmann eine Gruppe DVG-GestalttherapeutInnen aus dem Berliner Raum zusammengefunden, die bereit sind, ehrenamtlich Psychotherapie für Flüchtlinge ohne Bleiberecht anzubieten - in Zusammenarbeit mit dem Medi-Büro (Büro für medizinische Flüchtlingshilfe), das die Fälle zuweist.

Schnell wurde deutlich, dass in vielen Fällen eher Beratung als Psychotherapie notwendig ist und dass das Medi-Büro auch hierfür KlientInnen vermittelt.

Deshalb rufen Cordula Zimmermann und Katharina Stahlmann nun auch alle GestaltberaterInnen, die sich vorstellen können, 1-2 Std. wöchentliche Arbeitszeit ehrenamtlich für Menschen mit Fluchterfahrungen anzubieten, dazu auf, sich diesem Kreis anzuschließen.

Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen zum

nächsten Treffen am Mittwoch, 29.11.2017, um 19:00 Uhr
in der Praxis  von Cordula Zimmermann in der Bundesallee 131, 12161 Berlin
Ecke Sarrazinstraße, U - Friedrich-Wilhelm-Platz, S – Bundesplatz.

Für nähere Informationen steht Katharina Stahlmann gerne zur Verfügung unter gestalt@k-stahlmann.de

Wahlprüfsteine der DVG und der DGfB zur Bundestagswahl 2017

Der Wahlkampf ist in seiner heißen Phase und in rund zwei Wochen wird ein neuer Bundestag gewählt.

Die DVG hat während des Wahlkampfes den Fraktionen im Deutschen Bundestag (CDU/CSU, SPD, Linke und Bündnis 90/ Die Grünen) sowie den Parteien, von denen wir vermuten, dass sie den Einzug in den Deutschen Bundestag schaffen werden (FDP und AFD), Kurzstatements geschickt und Fragen gestellt zu Themenbereichen, die für die DVG und die Zukunft der Gestalttherapie/-beratung und -supervision relevant sind.

Dazu zählen Therapievielfalt, Überarbeitung des Psychotherapeutengesetzes, Reform des Heilpraktikergesetzes, Psychische Gesundheit von Flüchtlingen und Unterstützung von HelferInnen und Helfern.

Alle Parteien - bis auf die AFD - haben ihre Antworten zugesendet, die Sie hier anschauen können.

 

Darüber hinaus arbeiten Hella Gephart und Katja Borns-Löhn intensiv in der AG Lobbyarbeit der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGFB) mit. Der DGFB-Dachverband hat sich zur Aufgabe gemacht, der Fachöffentlichkeit, der Politik und den Verbraucher/Innen einen Orientierungsrahmen für die Qualität von Beratungsleistungen zu bieten.

Auch hier haben wir Wahlprüfsteine entwickelt, versendet und Antworten von der Politik erhalten. Das Themenspektrum umfasst die Bereiche Bundessteilhabegesetz, Mediationsgesetz, Beratung von Flüchtlingen, Gesundheitskompetenz, Patientenberatung und psychosoziale Prozessbegleitung.

Die Antworten der Parteien finden Sie hier.

Gestalttage „SEXUALITÄT. MACHT. GESCHLECHTER" der ÖAGG Fachsektion für Integrative Gestalttherapie vom 26.-27.01.2018 in Wien

Nähere Informationen finden Sie hier.

Eindrücke von der DVG-Mitgliederversammlung und D-A-CH-Tagung in Basel

Hier ein paar schöne fotographische Eindrücke der DVG-Mitgliederversammlung am 25. Mai in Basel, und an dieser Stelle eine Nachlese zur D-A-CH-Tagung vom 26.-28. Mai. 

Prämierung von deutschsprachigen Graduierungsarbeiten auf der D-A-CH-Tagung 2017 in Basel

Aus insgesamt 14 eingegangenen Arbeiten hat die Jury, bestehend aus Catherine Englert (SVG), Kathleen Höll (ÖVG) und Tobias Bake (DVG),

drei erste Plätze und zwei Sonderpreise ausgelobt:

Die ersten Plätze:

Lisa Eckhard:„Scham und Dissoziation - Die Traumabewältigung einer 17jährigen Patientin.    Eine Falldarstellung“

Barbara Laskowska:  „Worte finden - Die Nöte einer Gestalttherapeutin“

Karina Suske:  „Topdog Underdog oder wie ich ein Thema wählte, von dem ich die meiste Zeit dachte, ich sei dafür nicht geeignet und die Arbeit trotzdem fertigschrieb“

Die Sonderpreise:

Nursan Ilkay: „Vom Ich zum Du…und zurück“  erhält den ‚Sonderpreis für die Verbindung von politischer Aktualität und therapeutischen Herausforderungen‘

Inge Kölle: „Identität - Gedanken zu einem Paradoxon“ erhält den ‚Sonderpreis für Originalität‘.

An dieser Stelle Herzliche Glückwünsche an alle Gewinnerinnen!

Die ausführlichen Wertschätzungen der Arbeiten finden Sie hier.