Arbeitsgemeinschaften

Wir haben unterschiedliche Arbeitsgruppen, in denen sich unsere Mitglieder engagieren können.
Diese Arbeitsgruppen stärken den fachlichen und politischen Austausch in der DVG und führen zu einer lebendigen Vereinskultur.

AG Forschung

Unsere Motivation

Um zukünftig einen Platz in der deutschen therapeutischen Versorgung erhalten zu können, egal ob als präventives oder reguläres psychotherapeutisches Verfahren, ist es dringend notwendig die Wirksamkeit von gestalttherapeutischen Interventionen wissenschaftlich zu begründen. Da es keine Möglichkeit für gestalttherapeutische Forschung an Universitäten gibt, braucht es besonders viel individuelle Forschung sowie internationale Vernetzung. Da die Wichtigkeit und Umsetzung gestalttherapeutischer Forschung einem Großteil der deutschen Szene bisher unbekannt ist, wollen wir als AG aufkläre, motivieren, bewerben, Verbindungen schaffen und als Forschungsgruppe unseren Beitrag zum Fortbestand der Gestalttherapie in Deutschland leisten.

Unsere Ziele

– Gründung einer motivierten Forschungsgruppe

– Das erstellen einer Übersichtsarbeit über den gestalttherapeutischen Forschungsstand der letzten 20 Jahre.

– Organisieren von gemeinsamen Besuchen von Forschungskongressen und wissenschaftlichen Panels

– das Vertreten der Gestalttherapie im wissenschaftlichen und universitären Kontext

Kontakt/Ansprechpersonen:
Dr. Otto Glanzer und Lea Rania Löchel

AG Inklusivität

Wer wir sind

Wir sind die AG Inklusivität innerhalb der DVG.

Unser Anliegen: Gestaltpraxis, Ausbildung und Veranstaltungen so gestalten, dass mehr Menschen echten Zugang finden – unabhängig von sozialem Status, kultureller Herkunft, körperlichen Behinderungen, geistigen Fähigkeiten, Alter, (Nicht-)Geschlecht, sexueller oder romantischer Vorliebe(n), Religionszugehörigkeit, finanziellen Mitteln oder Lebensform.

Diskriminierungssensible Räume sind kein „Extra“, sondern gelebte Gestalt-Haltung.

Was uns leitet

Diskriminierung ist nicht immer laut und offensichtlich: Oft geschieht sie unbeabsichtigt und unbemerkt. Uns geht es darum, gemeinsam hinzuschauen und Schritt für Schritt Barrieren abzubauen.

Was wir konkret vorhaben:

  • Selbstreflexions-Fragebögen für Institute, Lehrende, Therapeut*innen und Veranstalter*innen entwickeln
  • Literaturlisten zu verschiedenen Themen bereitstellen
  • Pool an Referent*innen aufbauen, die bei Bedarf Workshops zu Diskriminierungsthemen anbieten
  • Anlaufstelle für Menschen sein, die z. B. in der Ausbildung oder Praxis Diskriminierung erfahren haben
  • Institute und Organisator*innen beraten, die inklusiver werden möchten – partnerschaftlich und auf Augenhöhe

Worum es geht

Formen struktureller Benachteiligung sind vielfältig: Rassismus, Ableismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus, Antisemitismus, Anti-Islamismus, Klassismus sind nur einige davon. Wir alle diskriminieren mitunter unbewusst. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Mit der AG möchten wir ermutigen, bislang unbedachte strukturelle Benachteiligung wahrzunehmen, Verantwortung dafür zu übernehmen und das eigene Verhalten zu verändern.

Unsere Einladung

Wir stehen am Anfang und freuen uns über Kooperation, Mitdenken und neue Mitglieder. Gemeinsam kann unsere Gestalt-Gemeinschaft inklusiver werden, mehr Menschen repräsentieren und an Bedeutung in der Therapielandschaft gewinnen.

Kontakt/Ansprechperson: Anne Michaux

AG Führungs-Coaching

Gestaltcoaching für Führungskräfte überträgt grundsätzliche Annahmen des Gestaltansatzes in den Organisationskontext und fokussiert auf Resonanzfähigkeit anstelle von Selbstoptimierung, auf Feldorientierung anstatt auf Individualisierung und begreift Konflikte als Ausdruck für lebendige Begegnung.

In der AG wollen wir uns auf zwei Ebenen austauschen:

  • Was macht die Position der Führungskraft“ aus der Perspektive des Gestalt- Ansatzes aus? Hier geht es auf der Metaebene um das gestalt-beraterische Verständnis der Führungsrolle in Organisationen, auch vor dem durchaus anarchistischen Hintergrund der Begründer der Gestalttherapie. Ausgehend von der obigen ersten Definition von Gestaltcoaching bemühen wir uns um eine Verortung der Gestaltberatung im Führungs- und Organisationskontext, auch mit dem Ziel, das Gestaltcoaching in Deutschlands Öffentlichkeit bekannter und anerkannter zu machen.
  • Wie unterstützt ein gestaltorientiertes FührungsCoaching konkret? Hier wollen wir uns als Gestaltberater bzw. Gestaltcoaches von Führungskräften austauschen und schauen, was dieses besondere Beratungs-Setting ausmacht und wie wir uns darin bewegen. Das Setting „Führungs-Coaching“ unterscheidet sich in vielen Aspekten vom Setting der Unterstützung von Privat-Personen – worin liegen die Unterschiede, wie greifen wir diese auf? Wie drückt sich unsere gestalttherapeutische Haltung in der Beratung von Organisationen und Führungspersonen konkret aus?

Mit diesen initialen Fragestellungen wollen wir in die AG Führungscoaching starten. Im Kontakt werden sich diese sicherlich weiterentwickeln – Updates werden also folgen!

Ich freue mich auf Eure Kontaktaufnahme!

Eure Stephanie Kastenmeier

(Dipl.-Psych., Coach & Organisationsberaterin; Gestaltberaterin i.A.)

Kontakt:

https://stephanie-kastenmeier.de

AG Junge Gestalt

Die DVG steht wie die meisten ihrer Mitgliedsinstitute vor den Herausforderungen des Generationswechsels.

Die AG Junge Gestalt hat sich deswegen diese Ziele gesetzt:

  • Konzepte entwickeln, um junge/neue Mitglieder zu gewinnen
  • Die DVG sichtbar und attraktiv für bestehende Gestalttherapeut*innen und solche in Ausbildung zu machen
  • Das Besondere der Gestaltarbeit als kontakt- und erfahrungsorientierte Psychotherapie sichtbarer machen

Wir verfolgen dabei folgende Ansätze:

  • Die DVG als Plattform für die Vernetzung der Mitglieder weiterzuentwickeln
  • Die Organisation von Intervision und Regionalgruppen über die Plattform
  • Möglichkeiten der selbstorganisierten Fortbildung und Qualitätsentwicklung ausloten
  • Kontakte herstellen zu Universitäten mit Psychologieausbildung und Gestalt- Ausbildungsinstituten, um den Verband und seine Angebote vorstellen zu können
  • Schnuppermitgliedschaften
  • Fortbildungsangebote über den Kongress hinaus
  • Unterstützung von selbstorganisierten Gruppen, z.B. Quarterly, Winter-, Sommerakademien oder Lerncamps

Wir freuen uns sehr über Mitstreiter*innen!

Kontakt:

Lea Löchel: 

Isabelle Munde:

AG Gestalttherapie für Kinder und Jugendliche

Spielen was ist! – Gestaltarbeit mit Kindern und Jugendlichen

Der Gestaltansatz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entfaltete sich in der gemeinsam erlebten Situation, erfahrungsorientiert und experimentell, im Ausdruck dessen, was ist.

Von Augenblick zu Augenblick, den eigenen spontanen (Spiel-)Impulsen folgen, im Wahrnehmen, Spüren und gemeinsamen Entdecken, entstehen Momente von Kontakt und Begegnung, vor dem Hintergrund der therapeutischen Beziehung.

Die Therapeut*Innen bringen sich gemäß des persönlichen Stils selbst mit ins Spiel und unterstützt mit seiner Präsenz dialogisch den kreativen gemeinsamen Prozess.

So werden aus dem gemeinsamen Entdecken, Erleben und Erobern neuer Spielräume, neue Handlungsspielräume, welche Wachstum und Entwicklung ermöglichen.

Dabei sind die jeweiligen Arbeitsfelder so vielseitig, wie die Kinder und Jugendlichen selbst. Von pädagogischen und sozialen Einrichtungen wie Kita, Schule, Wohngruppen, über therapeutische Institutionen wie ambulante Praxen oder stationäre Kliniken lässt sich der ganzheitliche, stützende und ressourcenorientierte Ansatz der Gestaltarbeit finden.

In der AG möchten wir uns unterschiedlichen Themenschwerpunkten widmen, um für die Gestaltarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu werben und ihre Wirksamkeit transparent und lebendig zu machen.

Kontakt: Jacqueline Franz

AG Klinische Theorie der Gestalttherapie

Diese Arbeitsgruppe arbeitet an der Weiterentwicklung insbesondere Differenzierung und Kontingenz der Theorie der Gestalttherapie.

Kontakt:
Dr. Albrecht Boeckh
E-Mail:

AG Entwicklungstheorie der Gestalttherapie (derzeit nicht aktiv)

In der Arbeitsgruppe sollen die bereits vorhandenen entwicklungstheoretischen und entwicklungspsychologischen Arbeiten der Gestalttherapie mit dem Ziel zusammengeführt werden, eine kohärente Entwicklungstheorie der Gestalttherapie unter Einbezug der aktuellsten entwicklungstheoretischen Forschungsarbeiten zu entwerfen.

Kontakt:
Dr. Dipl.-Psych. Wolfgang Wirth

Forschungsorientierte D-A-CH-AG zum transgenerationellen Weiterwirken von NS, Shoa, Krieg

In der AG geht es um die von der bestehenden Forschung nur am Rande beachteten Familien, in denen beide Seiten – die der Überlebenden, Verfolgten und der Mittäter und Mitläufer– aufeinanderprallten und extreme Polarisierungs-, Spannungs- und Problemlagen erzeugten. Um die hier typischen Folgen und Besonderheiten des transgenerationellen Weiterwirkens zu ergründen, tauschen wir uns über die eigenen Familienerfahrungen in diesem Feld aus. Wir sichten die hier gewonnenen Erkenntnisse und Fragen auf der Auswertungsgrundlage unserer Sitzungsprotokolle und reflektieren dies mittels der zum Thema bestehenden spärlichen Fachliteratur und der reichlich vorhandenen über die transgenerationellen Weiterwirkfolgen auf Täter-/ Mitläufer- und Überlebenden-Seite.
Wir tragen den Kenntnisstand zum Themenfeld in die GT-Fort- und Ausbildung und erarbeiten hierzu an der Übersetzung zentraler Begriffe gemäß der GT-Theoriebildungstradition. Wir tun dies in Tagungsworkshops, Wochenendseminaren, Artikeln und über das Schulen übergreifend angelegte kostenlose Curriculum zu Thema www.d-a-ch-curriculum.de, das auf den Seiten der GT-Vereine im D-A-CH-Kontext aufrufbar ist.

Mitglieder:

Mitglieder: Nina Diesenberger (Ö), Beate Willauer (CH), Karin Daecke (D).
mehr: https://www.d-a-ch-curriculum.de/1/forschungsgruppe

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