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Diese Tagung richtete in einem sehr lebendigen Austausch zwischen Jung und Alt und allen dazwischen den Fokus auf die Zukunft der Gestalttherapie und den generationenübergreifenden Austausch in einer sich rasant wandelnden Welt. Globale Konflikte, Klimawandel und gesellschaftliche Transformationen betreffen sowohl uns als auch unsere Klient*innen. Wir alle stehen auf den Schultern unserer Vorgänger*innen, die uns durch ihren Eigensinn und Mut ein Beispiel gegeben haben. Dieses Bild der „Zwerge auf den Schultern von Riesen“ verdeutlicht das Zusammenspiel von Tradition und Innovation und bildet die Grundlage einer „Geschenkkultur“. Mit dieser Art des Umgangs wird eine wichtige Grundlage für die gemeinsame Zukunft gebildet.
Das Programmheft finden Sie hier.
Auf der DVG-Tagung in Göttingen stand eine der Kernkompetenzen der Gestalttherapie – der Blick auf die Bedeutung des Körpers und die Wechselwirkung zwischen Körper und Seele – im Mittelpunkt. Der Begriff Leib, der in der modernen Psychotherapie eher ungewöhnlich klingt, meint dabei die Verbindung von Körper und Seele, das Lebendige und Gespürte.
280 Teilnehmer*innen befassten sich in einem lebhaften Austausch mit der Vermittlung der Prozesse zwischen Körper, Leib und Seele in ihrer Vielfalt und Aktualität.
Hier finden Sie das Programmheft und hier Eindrücke der Tagung.
Auf der 7. D-A-CH-Tagung der deutschsprachigen Gestaltverbände vom 19. – 21. Mai 2023 in Leipzig wollten wir die existentiellen Fragen unserer Zeit zur Figur werden lassen und dem nachgehen, was die Veränderungen in uns bewegen. Aus welchem Hintergrund schöpfen wir Kraft und Mut, den Schwierigkeiten standzuhalten, die Herausforderungen anzunehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten? Welches sind die Quellen der Gestalttherapie, auf die wir uns beziehen? Wo können wir auf Bewährtes zurückgreifen, wo gilt es, Neues zu entwickeln?
240 Teilnehmer*innen setzten sich in Vorträgen, Workshops und zahlreichen Gesprächsrunden mit diesen Fragestellungen auseinander – zu unserer großen Freude auch viele junge Gestalttherapeut*innen, die zum ersten Mal eine solche Tagung erlebten.
Hier finden Sie das Programmheft und hier Eindrücke der Tagung.
In den kommenden Monaten werden wir die wichtigsten Vorträge der Freiburger Tagung auf unserem youtube-Kanal präsentieren:
Dr. Tiziano Zito und Andreas Bauer: Digitale Begegnung
Dr. Thomas Bachmann: Gestalt quo ivisti? Auf der Suche nach dem verlorenen Schatz
Dr. Otto Glanzer: Aspekte der Forschung zur Gestalttherapie
Dr. Lothar Gutjahr (PDF-Version): Kontakt ist die erste Realität … und die Folgen.
Dr. Lothar Gutjahr (PDF-Version): Der vergiftete Leib – Wider die (’neu’phänomenologische) Begriffsverwirrung
Die folgende Vorträge bietet die Firma Auditorium Netzwerk als Audio- und Video-Download an:
Manfred Thielen: Körperpsychotherapie und ihr Verhältnis zur Gestalttherapie
Julianne Appel-Opper: Heilsame Körperdialoge im interkörperlichen Feld
Meinolf Gollan und Ingeborg Netzer: Was wir inzwischen dazugelernt haben
Dr. Lothar Gutjahr: Der vergiftete Leib. Wider die neuphänomenologische Begriffsverwirrung
Friedhelm Matthies: Leib sein und Körper haben
Christian Fuchs: Der dialogische Leib
Leena Petersen: Körper und Sprachresonanzen. Ästhetiken der Veränderung
Bettina Ondra: Süchtige Gesellschaft – Gestalttherapeutische Beiträge zum Verständnis und Zugänge zur Behandlung
Bettina Ondra, Magistra, tätig im Verein p.a.s.s. – Hilfe bei Suchtproblemen in Wien, beantwortete auf der D-A-CH Tagung 2023 in Lepzig all dies gekonnt und referierte zudem über Prävalenz, Diagnostik und Rückfallprophylaxe bei stoffgebundenen Süchten, speziell Alkohol und Ähnlichkeiten bei Verhaltenssüchten. Hier finden Sie den vollständigen Vortrag auf youtube.
Karin Daecke: Die Folgen von NS, Shoa, 2. Weltkrieg und ihre gegenwärtige Resonanz in uns
Ausgehend von der Frage, was der Krieg in der Ukraine und seine Medienpräsenz in uns alles an aktuellen Gefühlen auslöst, fragen wir uns, was diese uns über die Folgen von NS, Shoa, 2. Weltkrieg in unseren Familien bewusster machen. Impulse hierzu und für die nie an unsere Eltern/ Großeltern gestellten Fragen nach deren konkreten Verstrickungen als Mit-Täter oder Überlebende geben auch die für den Workshop bereit gestellten Plakate „Ukraine„, „1945-Kriegsende„, „psychische Folgen„.