Wissenschaftliche Anerkennung

Der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie wird die Humanistische Psychotherapie nicht als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren  und daher auch nicht als Verfahren für die vertiefte Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten empfehlen.

Das ist das Ergebnis des Gutachtens des wissenschaftlichen Beirates für Psychotherapie vom Dezember 2017, dass nach 6-jähriger Beratung veröffentlicht wurde.

Wir haben in der DVG das Ziel der wissenschaftlichen Anerkennung der Gestalttherapie, später im Zusammenhang mit der AGHPT der Humanistischen Therapie, seit etlichen Jahren – begleitet von vielen z.T. widersprüchlichen Argumenten und Diskussionen – verfolgt. Wir sind enttäuscht und möchten uns bei allen bedanken, die den Antrag mit sehr viel Zeit und Engagement betrieben haben.

Wir werden an dem Ziel festzuhalten, die Humanistische Psychotherapie weiter zu verbreiten und vor allem den Klientinnen und Klienten in größerem Ausmaß als bisher zugänglich zu machen. Dazu werden wir gemeinsam mit der AGHPT politische Aktionen initiieren.

Aktuell: Entwicklungsperspektiven nach dem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates Psychotherapie zur Humanistischen Psychotherapie

27.9.18, 11:00-17:00, Maritim proArte Hotel Berlin, Friedrichstr. 151, 10177 Berlin

Eine Veranstaltung der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

ReferentInnen: Dr. Dietrich Munz (Präsident der BPtK), Prof. Dr. Dr. Gereon Heuft (2. Vors. des WBP), Prof. Dr. Rainer Richter, Prof. Dr. Jürgen Kriz (AGHPT), Dr. Manfred Thielen (Vors. der AGHPT), Prof. Dr. Bernhard Strauß (Uni Jena), Birgit Wiesmüller (1. Vors. der GwG), Dr. Dorothee Wienand-Kranz (1. Vors. der DPGG)

Das Programm finden Sie hier.

Am 12.10.2012 hat Prof. Jürgen Kriz im Auftrag der AGHPT einen Antrag an den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) auf „Beurteilung der wissenschaftlichen Anerkennung des Verfahrens Humanistische Psychotherapie“ gestellt.  Wir haben beschlossen, alle Dokumente zum WBP-Begutachtungsverfahren öffentlich zugänglich zu machen, sofern es sich nicht um vertrauliche, persönliche oder personenbezogene Informationen handelt und folgen damit dem Standard für Gremienarbeit an deutschen Hochschulen mit ihrer Unterscheidung von öffentlichen und nicht-öffentlichen Teilen.