Datum: 04.12.2026 - 14.05.2028Ort: Seminarhaus Neumühle, Saar
Kurs C14: Coaching und Supervision – Beratungspraxis und Beratungskonzepte
Gerade in Zeiten von immer komplexer wirkenden Veränderungen und Herausforderungen sind Coaching und Supervision für Organisationen,
Fach- und Führungskräfte wichtige Instrumente der Entwicklung, Qualitätssicherung, Effizienzsteigerung, Beziehungsgestaltung und Prozesssteuerung.
Ziel des Kurses ist, die persönlichen und beraterischen Fähigkeiten der Teilnehmer*innen um spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten für komplexe
Coaching- und Supervisionsprozesse in Einzel- und Gruppensettings zu erweitern.
Die Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat „Gestaltsupervisor*in/Gestaltcoach“ ab und berechtigt bei Erfüllung der Voraussetzungen zum Erwerb
des Titels „Gestaltsupervisor*in/Gestaltcoach DVG“.
Die Ausbildung Gestalttherapie / Beratung bietet eine fundierte Ausbildung und Weiterbildung in Gestalttherapie und Beratung auf hohem Niveau. Sie ist gegliedert in drei Abschnitte mit drei Abschlüssen: Nach 1,5 Jahren mit Abschluss der Stufe „Grundausbildung Gestalttherapie / Beratung“ erhalten die Teilnehmenden eine qualifizierte Teilnahmebestätigung. Die Stufe Gestalt-Beratung vermittelt Kenntnisse und Kompetenzen, die Sie zur Ausübung von Gestalt- Beratung in zahlreichen Anwendungsbereichen befähigen, insbesondere im psychosozialen Bereich und im Bereich Lebensberatung / Life Coaching und Persönlichkeitsentwicklung. Nach 2,5 Jahren erhalten Sie nach Ablegen der Prüfung „Gestalt-Beratung“ einen anerkannten Abschluss als Gestalt-Berater*in. Die Stufe „Gestalttherapie“ zielt ab auf den Erwerb spezifisch therapeutischer Handlungskompetenz und vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie zur Ausübung von Gestalttherapie befähigen. Nach 4 Jahren erhalten Sie den anerkannten Abschluss als Gestalttherapeut*in.
Die Ausbildung ist anerkannt von führenden Fachverbänden und verläuft berufsbegleitend. Die Seminare finden in aller Regel an Wochenenden statt, jeweils ein Wochenende pro Monat.
Die Ausbildung richtet sich an unterschiedliche Berufsgruppen, die beraterische oder therapeutische Handlungskompetenz erwerben wollen, ihre personalen, fachlichen und methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten für die Arbeit mit Menschen in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern entwickeln oder vertiefen möchten und neue Impulse suchen.
Die Weiterbildung in dialogisch-humanistischer Traumatherapie wird als Jahreskurs mit 7 Modulen (je 2 Kurstage) von der GestaltAkademie Köln in Kooperation mit dem Münchner Institut für Traumatherapie (MIT) angeboten.
Die Ausbildung verbindet lernpsychologisch-verhaltenstherapeutische und systemische Aspekte in einem gestalttherapeutischen, mehrphasigen Ansatz. Das Konzept wurde von Prof. Dr. Willi Butollo (ehem. LMU München) aus über 30-jähriger Arbeit mit traumatisierten Menschen verschiedener Kulturkreise entwickelt.
Trauma kann generell verstanden werden als eine nicht assimilierte Erfahrung von Grenzverletzung – es wird nicht nur durch das Ereignis konstituiert, sondern auch durch den Mangel an relationaler Unterstützung, um es zu durchlaufen und zu verarbeiten (Gianni Fancesetti). Traumafolgen sind ein sozial-interpersonelles Problem – sie zeigen sich bei Betroffenen in charakteristischen Symptomen und in der Gestaltung von Beziehungen.
Der Kurs vermittelt anhand verschiedener diagnostischer Modelle ein Verständnis der Selbstprozesse bei Mono- und Komplextraumatisierung und ihrer sogenannten Leitsymptome. Auf dieser Basis werden Techniken und Arbeitsweisen der vierphasigen, humanistischen Traumatherapie vorgestellt und in Übungen erfahrbar gemacht.
In einer ersten Phase – und im weiteren Prozess immer wieder – liegt der Fokus auf Wahrnehmung und Kontakt im Gegenwärtigen, um ein differenziertes, auch körperliches Gefühl der Kontrolle und Sicherheit bei gleichzeitiger Annahme eines Maßes von Unsicherheit in der aktuellen Situation aktivieren zu können. Dazu werden Techniken zur Selbstregulation eingeübt. Auch die Psychoedukation als Unterstützung zum Verstehen eigener Erlebens- und Verhaltensweisen spielt eine wichtige Rolle.
Im Weiteren geht es um die Stabilisierung der Selbstfunktionen in Interaktionen des Alltags, um die Förderung von Selbstwirksamkeit im Dialog – in trauma-assoziierten, jedoch trauma-fernen Umständen.
Eine wichtige Phase ist die dialogische Exposition, in der in einer imaginierten Konfrontation mit dem Verursacher oder Täter Alternativen zu der in der traumatischen Situation erlebten und verfestigten Hilflosigkeit oder Selbstaufgabe ganzheitlich spürend gesucht und gefunden werden, um (wieder) zu eigener Stärke zu finden. Für diese herausfordernde Prozessarbeit zur (Wieder-)Etablierung einer gesunden Kontaktgrenze hat Willi Butollo die 4-Stuhl-Technik entwickelt.
Schließlich geht es in der Integrationsphase um die Stärkung der entwickelten Fähigkeiten und Kompetenzen an der Kontaktgrenze sowie um innere Auseinandersetzung und vielleicht um Annahme der durch die Traumatisierung eingetretenen, unverrückbaren Veränderungen.
Für die dialogische Begleitung dieses herausfordernden Prozesses braucht es auf der Therapeutenseite ein präsentes, zugewandtes Gegenüber, das sich des Prozesses bewusst ist, emotional erreichbar für den Schrecken der Klientin und gleichzeitig mit festen Boden unter den Füßen – eine herausfordernde Aufgabe auch auf der Therapeutenseite.
Termine: 29.1. bis 2.2.2027, 4.6. bis 8.6.2027, 5.11. bis 9.11.2027, 9.6. bis 13.6.2028
jeweils freitags nachmittags bis dienstags mittags mit 36 Unterrichtseinheiten
Darin wird es um folgende Themenbereiche gehen:
•
„Mit Verkörperung arbeiten heißt nicht einfach, Körpertechniken zu verwenden. Es geht vielmehr darum, einen Erfahrungsraum zu schaffen, in dem unsere Körperlichkeit als ein tiefer Teil unseres Wesens und eine natürliche Quelle unserer Kontaktaufnahme in allen Dimensionen erfahren werden kann.“ (James Kepner)
•
Arbeit mit Körperempfindungen, Atmung, Bewegung und angemessene Berührung im gestalttherapeutischen Kontaktprozess. Dabei werden Kontaktunterbrechungen ebenfalls auf emotionaler, körperlicher, mentaler Ebene und der Ebene der Beziehung erforscht. Dazu gehört auch das Finden einer Sprache für diese zunächst nonverbalen Erlebnisse. Wir werden vieles von dem weitergeben, was wir von James Kepner gelernt haben.
•
Innere und äußere Unterstützung und ihre Wichtigkeit für verschiedene Niveaus von innerer Stabilität.
•
Besonderheiten bei körperorientierter Arbeit mit Traumaüberlebenden und derenUnterstützung bei Selbstregulierung und Erregungsverarbeitung. Dazu gehört auch die Berücksichtigung der Funktionsweise des Nervensystems.
•
Der Umgang mit frühen Entwicklungstraumata.
•
Die Förderung einer vertieften Selbstwahrnehmung.
Unser Ziel ist die Vermittlung von Wissen und praktischen Fähigkeiten für eure therapeutische und beraterische Arbeit. Der Weg hierzu soll die Arbeit mit Einzelnen und das Üben miteinander sein, so dass auch eure persönlichen Entwicklungsprozesse unterstützt werden.
Seminarkosten: mit Frühbucherrabatt fürs erste Seminar bis 20. Juni 2026: 760 €, danach 864 € pro Seminar.
Kontaktaufnahme und Anmeldung unter oder während der DVG-Tagung in Hamburg (Bild von mir zum Erkennen s.u.)
———————————————————————————————————————
Hierzu bieten wir ein weiteres Kennenlern-Wochenende an. Der Termin hierfür ist:
.vom 12.6.26 um 15 Uhr bis zum Mittagessen am 14.6.26Dies beinhaltet auch jeweils freitags und samstags eine Abendsitzung.
Die Seminarkosten hierfür betragen 480 €. Der Ort wird Nürnberg sein. Wir wollen auch das Einführungsseminar gemeinsam leiten. Sollte die Teilnehmerzahl dieses Termins dafür zu gering
sein, wird dieses Seminar nur von Meinolf geleitet.
Kontaktaufnahme und Anmeldung unter .
Wir freuen uns auf euch.
Ingeborg und Meinolf
Datum: 12.06.2026 - 15.08.2027Ort: Leipzig
Grundkurs „Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen“ für approbierte KJP (Leipzig)
Ab Juni 2026 startet ein gemeinsames Weiterbildungsangebot von SIMKI e.V. in Kooperation mit dem HIGW:
Der Grundkurs „Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen“ richtet sich an:
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen
Psychologische Psychotherapeut*innen mit Zusatzqualifikation KJP
Vermittelt wird Gestalttherapie als kreative, ressourcenorientierte und methodenreiche Therapieform, die sich gut in bestehende Praxisstrukturen integrieren lässt.
Instagram, Facebook oder LinkedIn – soziale Medien bieten viele Möglichkeiten, die eigene Praxis bekannter zu machen. In dieser dreiteiligen Fortbildung erfährst Du, wie Du Social Media professionell, authentisch und mit überschaubarem Zeitaufwand erfolgreich einsetzen kannst.
📅 17.02. | 03.03. | 17.03.2027 🕟 jeweils 16:30–19:00 Uhr
Teilnahmegebühr
DVG-Mitglieder: 100,00 €
Nicht-Mitglieder: 130,00 €
Anmeldung
Melde Dich einfach per E-Mail an an.
Hinweis:Aufgrund technischer Wartungsarbeiten an unserer Website ist eine Online-Anmeldung derzeit vorübergehend nicht möglich.
Die Plätze sind begrenzt. Sichere Dir deshalb am besten schon jetzt Deinen Platz.