Forschungsfragen – Aufruf zur Mitarbeit

Dr. Otto Glanzer ruft zur Mitarbeit an zwei spannenden Forschungsprojekten auf: 1. Die Entwicklung einer Fidelity-Scale: ein empirisch entwickelter Fragebogen, durch den festgestellt werden
kann bzw. soll, ob eine Therapiesitzung einem behaupteten Verfahren zuzuordnen ist. 2. Das international durchgeführte Projekt von Einzelfall-
Zeitreihen-Studien (SCTS): Videoaufnahmen von Therapiesitzungen, um die seitens der Patienten täglich protokollierten Symtomverläufe und um den damit geführten Nachweis, dass zwischen der Behandlung und der Symtomreduktion ein nachvollziehbarer Zusammenhang besteht. Weitere Informationen und Kontaktdateen finden Sie hier.

Call for Webinare

Die DVG möchte ein Angebot machen und einen Rahmen schaffen, in denen Mitglieder Online-basierte Vorträge, Workshops, Lesungen oder Selbsterfahrungsübungen anbieten können. Hier unsere Einladung:

Liebe Kolleg*innen,

im Moment bestimmt der Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus fast unser gesamtes Leben. Vorträge, Fortbildungen und Seminare finden zunehmend weniger als Präsenzveranstaltung und mehr online-basiert statt. Hierfür werden im Moment verschiedene Medien und Vortragsmethoden ausprobiert. Diese Formen der Wissens- und Erfahrungsvermittlung waren aber auch schon vor Corona zunehmend im Gespräch und im Gebrauch. Die Einführung von Webinaren war schon eine Zielsetzung aus dem Zukunftstag in Berlin im September 2019. In diesem Jahr haben wir einen Testlauf gemacht und zwei Webinare aus der Mitgliedschaft angeboten.

Die DVG möchte nun in diesem Feld Angebote machen und einen Rahmen schaffen, in dem Mitglieder Online-basierte Vorträge, Workshops, Lesungen oder Selbsterfahrungsübungen anbieten können.

Wir laden Sie deshalb ein, uns Ihre Ideen, Themen und Zusammenfassungen für Webinare, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, bis 31.03.2021 einzureichen. Als Vorgabe gilt lediglich, dass Ihr Thema hauptsächlich mit Gestalttherapie zu tun hat.

Eine andere Möglichkeit sind Webinare als Service-Inhalte für Mitglieder.

Die für beide Zwecke eingesandten Abstracts werden durch eine Jury, bestehend aus Mitgliedern der DVG durchgesehen. Dann finden die Absprachen über die Terminierung, Werbung, Anmeldung und Bezahlung mit der Geschäftsstelle der DVG statt.

Mit kollegialen Grüßen

Sibylle Ahlbrecht Frank Köhler Hella Gephart Katja Borns-Löhn

Online-Veranstaltung aus dem Stadtarchiv Pforzheim

Zum Holocaust-Gedenktag  am 27. Januar hat das Stadtarchiv Pforzheim zwei Videos online gestellt, in denen die Historikerin Sabine Herrle das Schicksal der Pforzheimer Familie Kuppenheim vorstellt.

Da der Nachlass von Laura Perls (Notizbücher, Briefe, Fotos, etc.) Teil des Stadtarchivs Pforzheim ist, möchten wir auf diese Veranstaltung aufmerksam machen, auch wenn sie nicht speziell von Laura Perls handelt. Doch sie ist in Pforzheim geboren und gestorben und der Holocaust hat auch ihr Leben geprägt.

Die Videos finden Sie unter: https://bit.ly/36jQjFv

Stellenausschreibung: Die Deutsche Gesellschaft für Beratung (DGfB) e.V. sucht eine/n Geschäftsführer/in auf Honorarbasis

Die Deutsche Gesellschaft für Beratung e.V./ German Association for Counseling e.V. (DGfB) ist der Dachverband von 21 Beratungsverbänden. In den Mitgliedsorganisationen der DGfB
sind mehr als 25.000 Berater*innen wie auch zahlreiche Weiterbildungsplattformen und -institute vertreten, die personen- und organisationsbezogene Beratungsleistungen anbieten.
Die DGfB vernetzt und repräsentiert sowohl Praktiker*innen als auch Ausbilder*innen und Forscher*innen.

Als ihre wesentliche Aufgabe betrachtet die DGfB, einen Orientierungsrahmen für die Qualität von Beratung und Beratungsleistungen zu geben, eine qualitativ hochwertige Aus- und
Weiterbildung von Beratern*innen sicher zu stellen und gegenüber der Fachöffentlichkeit, der Politik und Verbrauchern*innen Transparenz zu gewährleisten.

Zum nächstmöglichen Termin suchen wir auf Honorarbasis (ca. 15 Std./ monatlich) einen Geschäftsführer (w/m/d).

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Stellenausschreibung: Das Berufsbildungswerk in Berlin sucht eine/n psychologische/n Berater/in

Aufgabengebiet:

  • Psychologische Eignungsdiagnostik in Berufsfindungen und Arbeitserprobungen
  • Psychologische Betreuung und berufskundliche Beratung im RehaAssessment
  • Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse und Beobachtungen des interdisziplinären Teams sowie Ableitung von Empfehlungen für Rehabilitationsträger
  • Erstellung fachlicher Stellungnahmen (Verlaufs- und Abschlussberichte)
  • Qualifizierungsbegleitende psychologische Beratung von Teilnehmenden zur Sicherung ihres Integrationserfolges (persönliche Beratung, Gruppenangebote)
  • Durchführung und Auswertung der psychologischen Eignungsdiagnostik
  • Durchführung von Gruppenarbeiten zur Einschätzung der sozialen Kompetenzen
  • Gruppenveranstaltungen zu Themen aus dem Bereich der Gesundheitskompetenz wie zum Beispiel Stressbewältigung
  • Erarbeitung von beruflichen Wiedereingliederungsvorschlägen in einem multiprofessionellen Team
  • Erstellung einer eignungspsychologischen Stellungnahme
  • Erarbeitung eines Konzepts zur Etablierung des Vereins als Jobanbieter

Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (Diplom- oder Master-Abschluss) sowie Berufserfahrung
  • Weiterbildung zur / zum Psychotherapeutin/en wünschenswert
  • Erfahrungen in der beruflichen Rehabilitation sowie berufskundliche Kenntnisse
  • Methodische Kompetenzen und berufliche Erfahrungen in der zielorientierten Gesprächsführung und Beratung sowohl im Gruppen- als auch im Einzelsetting
  • Ausgeprägte Team- und Kooperationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Flexibilität und Belastbarkeit
  • Gute EDV-Anwendungskenntnisse (MS Office)

Ansprechpartner: Jörg Hepe, , Tel. 0221 34086522 und 0170 1566347

 

„Deine Geschichte zählt“ – Aktion zum Thema Gewalt gegen Frauen

Eine Initiative des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. , der Mäander individuelle Jugendhilfe –gemeinnützige GmbH und des Frauenwohnheims Notwaende: Mit öffentlichen Schreibtischen, Plakaten und Infomaterialien werden von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen, aber auch Freund*innen, Bekannte und Unterstützer*innen dazu eingeladen, ihre Erfahrungen und Gedanken in Briefen (oder E-Mails) zum Ausdruck zu bringen.

Dafür wandern mehrere auffällig gestaltete öffentliche Schreibtische durch den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, sind weitere Standorte in Rathäusern, Berufsschulen und Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie an der Hochschule in Darmstadt geplant.

Die eingehenden Briefe und Nachrichten werden von Mitarbeiter*innen der Projektkooperation gelesen und ausgewertet. Zum Frauentag 2021 sollen die Ergebnisse mit Kunstaktionen in den öffentlichen Raum gebracht werden. Ideen und Forderungen an die Politik werden an die politischen Gremien vor Ort übergeben. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und Veränderungen anzustoßen.

Inspiriert wurde das Projekt von der Aktion „Cartas de Mujeres“ (span.: Briefe von Frauen) aus Quitoin Ecuador, bei der sich viele tausend Frauen mit Briefen und Nachrichten an die Politik wandten.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.deine-geschichte-zaehlt.de/briefe/

Kontaktaufnahme per

E-Mail an:
WhatsApp an: 0160 9534 4270
Facebook-Nachricht an: https://bit.ly/2MoxDdo
Post an: Frauen helfen Frauen e.V. c/o Briefe
Zentturmstr. 6, 64807 Dieburg

Die Initiatorinnen (v.l.n.r.):
Ursula Pavez Sandoval, Frauen helfen Frauen e.V.
Dorothea Köhler, Frauenwohnheim Notwaende
Sylvia Landau-Hahn, Mäander individuelle Jugendhilfe –gemeinnützige GmbH

Digitale Fortbildung/Curriculum zum Weiterwirken von NS, Shoa und Krieg in den nachfolgenden Generationen

Unter dem folgenden Link sind ab sofort zu diesem Thema zahlreiche Beiträge abrufbar, die  dem Selbststudium oder als Lehrfundus dienen können: http://www.tradierungsstudie.de/gestalttherapieentwicklung.shtml. Sie sollen nach und nach eine Wahrnehmungslücke (Perls‘ Skotom) in der ganzheitlichen Psychotherapieentwicklung, insbes. in der Gestalttherapie, schließen. So können dann neben den spirituell-esoterischen Tradierungsphänomenen, wie sie für die Nachkommen auf Täter-/ Mitläuferseite in der Studie erarbeitet wurden, auch die familiär entstandenen Tradierungsphänomene phänomenologisch erkannt, benannt und therapeutisch zugänglich werden.

Der Nachlass von Laura Perls ist nun im Stadtarchiv Pforzheim zugänglich

Die Wiener Gestalttherapeutin Nancy Amendt-Lyon hat dem Stadtarchiv Pforzheim den Nachlass von Laura Perls übergeben. Der Bestand aus Notizbüchern, Korrespondenz, Fotos und Kurzgeschichten ist bereits erschlossen und kann auf der Seite www.stadtarchiv-pforzheim.de.findbuch.net  im Suchfeld oben rechts recherchiert werden. Weitere Informationen finden Sie im Bericht der Pforzheimer Zeitung vom 22. April 2020.

Field theories in clinical practise – Seminare und Symposium des Institut Francais de Gestalt-Therapie 2021 in Paris

With gestalt therapy, Perls and Goodman made the revolutionary proposal
to embed the practice of psychotherapy in a field perspective. A Babylonian
discussion and controversy among Gestalt therapists is still, 70 years after, in full
swing about the meaning of ‘field’. Certainly the concept of situation, highlighted
in recent years, has made it possible to better differentiate between the field as a
lived experience (in a phenomenological stance), and the field as a life-space (in
the continuity of Lewin’s work). The oscillation between these two conceptions
generated a lot of confusion, which undoubtedly slowed down the radicalization
of a theoretical and clinical development based on concept of contact.
This program aims to advance in the theoretical and practical understanding of
the field paradigm used in psychotherapy. To this end, Institut Français de Gestaltthérapie
is launching the project of this update by inviting three eminent gestalttherapists
: Maya van Zelst, Gianni Francesetti and Jean-Marie Robine. These
three trainers have worked hard for many years to arouse particular attention to
the concepts of field and situation and thus to invite us to move the practice out
of its individualistic limits and into a relational perspective. Each of them has
followed a different path and reached specific orientations that they propose to
confront between them and with the participants, both experientially and in the
theoretical-clinical level as well.

Hier finden Sie weitere Informationen und hier das Anmeldeformular.

40-jähriges Jubiläum des Gestalt-Institut Frankfurt am Main e.V

Am 9. November 2019 konnte das Gestalt-Institut Frankfurt am Main e.V. sein 40-jähriges Bestehen feiern. Natürlich war auch der DVG-Vorstand anwesend, und seinen Glückwunsch finden Sie hier.